Zeitrafferei

Langsam wird es schwierig, nicht zu viel zu verraten. Alle Fotos, die ich hochlade, schneide ich so zurecht, dass ihr möglichst wenig vom Bühnenbild sehen könnt. Ich will euch doch so gerne alles zeigen, damit ihr sehen könnt, wie gut das Ganze wird!

Also kommt es euch einfach angucken.

Heute haben schon ein paar Leute das Vergnügen sich die Geralprobe anzusehen. Für alle anderen habe ich mir überlegt, noch ein bisschen Appetit zu machen mit kleinen Zeitraffervideos. In drei Sekunden ist nicht allzu viel verraten und es macht trotzdem Lust auf mehr.

Hier geben Turbo-Worst alles. Das ist vielleicht ein bisschen gemein ohne Ton. Die beiden werden im Laufe des Abends immer mal wieder auftauchen, immer mit anderem Lied und für Stimmung sorgen. Diese Stimmung ist mal richtig ausgelassen und manchmal so, dass mir ein Kloß im Hals wächst - es sind eben nicht nur Liebeslieder, die von Glück und Gänseblümchen erzählen, sondern auch von Schmerz.

Ein paar Lieder, mit denen Will und Horst sich beschäftigt haben, werden dem Publikum nicht präsentiert. Trotzdem sollen sie ihren Platz in der Gesamtinstallation bekommen. Deshalb hat Horst auf verschiedene Glasflächen im KAT 18 kleine Songtextzitate geschrieben, haltet mal die Augen offen!

Das Tanz-Percussion-Malerei-Team mit Malin, Marvin, Michael und Buket passt mittlerweile ziemlich gut in die Katakombe. Es ist eine düstere Stimmung, die so richtig erst ganz am Ende aufgelöst wird, finde ich. "Eine Kunsterfahrung der ganz besonderen Art", nannte Heribert die Performance mal. Klar, ein bisschen anstrengend ist es schon, in einem abgedunkelten Keller mit Schlagzeug beschallt zu werden. Aber intensiv! Ich finde hier spannend, dass so viel mit so wenigen Mitteln passiert. Ein neuer Ton, eine neue Bewegung. Neues Licht, neue Geschichte. Aber seht einfach selbst.

Sobald dann die zwei Stunden der Vorstellung vorbei sind, treffen sich dann alle wieder zum gemeinsamen Abschlusstanz und zum Applaus, der frenetisch durchs Atelier schallen wird. Für das letzte Date wird sich nochmal herausgeputzt, Bärte gestriegelt, Haare gelegt - und auf geht's! Hier sind die rasanten drei Sekunden, am besten schaut ihr sie nicht in Dauerschleife, das macht ein mulmiges Gefühl im Bauch. Und damit meine ich nicht Schmetterlinge, Hummeln oder Flugzeuge.

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